Fritz!Box Capture

Weil ich es immer und immer wieder google und mir nie merken kann:

Unter http://fritz.box/html/capture.html kann man bei einer Fritz!Box einen Paketmitschnitt starten. Dieser erfolgt in einem Format, welches direkt mit Wireshark geöffnet werden kann. Man kann zudem noch auswählen auf welcher Ebene man die Pakete mitschneiden möchte (DSL, WLAN, LAN und mit/ohne spezieller DSL Header). Beachtet bei einem Mitschnitt aber die Rechtslage in dem entsprechenden Land ;-)

Bin dann mal ein paar Daten auswerten.

Interessanter Traceroute

Manchmal sind genutze Routen im Internet “interessant” (gekürzt auf die wesentlichen Informationen):

<lokales gateway>
Frankfurt1.Level3.net
London1.Level3.net
<Telekom Hop ohne reverse DNS Eintrag>
MA.DE.NET.DTAG.DE

Zu anderen DSL Anschlüssen ging es direkt nach dem frankfurter Level3 Hop zur DTAG, ohne einen Umweg über UK zu machen.

Kann ja mal vorkommen, trotzdem Seltsam :-D

Meine Erfahrungen mit VoIP / SIP

Egal wo man ist oder mit wem man redet, kaum jemand hat eine gute Meinung von Voice over IP.

Viele sagen, die Gesprächsqualität sei schlecht, abgehackt oder gar nicht zu gebrauchen, was ich aber nur eingeschränkt bis gar nicht bestätigen kann.

Ich benutze seit über 5 Jahren ausschließlich VoIP (über 1&1 und Sipgate) und habe bisher kaum schlechte Erfahrung gemacht.

Es gibt in der VoIP-Welt verschiedene Protokolle: SIP ist der quasi-Standard bei den Festnetzersatzlösungen der meisten Anbieter. Oft kann man die Zugangsdaten auch in eigenen Endgeräten eintragen um den Anschlus unterwegs zu nutzen (so z.B. bei 1&1, Sipgate und co), es gibt aber auch Anbieter bei denen es nicht der Fall ist. Daneben sehr Verbreitet ist Skype, ein eigenes Programm und Protokoll welches (im gegensatz zu SIP) nicht offen ist, aber auch eher zum Einsatz am PC gedacht ist bzw dort meistens genutzt wird. Weitere Protokolle sind IAX und H.323.

In diesem Artikel möchte ich mich mit SIP beschäftigen, Skype ist den meisten bekannt und auch nicht mit so vielen negativen Vorurteilen belastet. Im Idealfall gilt:

VoIP hat einen großen Vorteil gegenüber konventioneller Telefonie: Man ist nicht an einen Standort gebunden sondern kann den Anschluss “mitnehmen”. Wo man sich selbst aufhält kann man sich (in der Regel) bei seinem VoIP Provider einloggen und seine zugewiesene Telefonnummer von zu Hause benutzen, vorausgesetzt man hat eine Internetverbindung die schneller als ISDN ist (also DSL oder UMTS). Dazu kommt, dass man eventuell Netzwerktelefone einsetzt (bzw. einsetzen will) was die Verkabelung im Haus einfacher macht, man muss keine separaten Telefonleitungen legen bzw. beschalten. Einige Telefone können heutzutage Power over Ethernet, wodurch sie nur in eine Netzwerkdose gesteckt werden, ein Netzteil entfällt wie bei ISDN und Analogtelefonen auch. Voraussetzung dafür ist ein PoE fähiger Switch.

Die Sprachqualität hängt natürlich von mehreren Faktoren ab:

  • Welchen Anbieter benutze ich
  • Welche Telefone benutze ich
  • Welche Bandbreite habe ich zur Verfügung

Bei den Telefonen gibt es (wie bei Analoggeräten auch) große Qualitätsunterschiede, aber auch die verfügbaren Sprachcodecs unterscheiden sich. Relativ neu ist HD-Telefonie. Dabei ist die Qualität deutlich besser als bei normalen Telefonaten, der abgedeckte Frequenzbereich als auch die Abtastrate sind bei diesem Codec (G.722) deutlich höher als bei den Bisherigen und kommen an die eines natürlichen Gesprächs (ohne Telefon) sehr Nah heran. Um dies nutzen zu können müssen beide Gesprächspartner, als auch der Provider diesen Codec unterstützen.

Die Bandbreite ist (selbstverständlich) ein sehr wichtiges Kriterium, sie kann die Sprachqualität direkt beeinflussen. Um VoIP nutzen zu können sollte man DSL haben. Es funktioniert zwar auch per UMTS (sofern es der Mobilfunkanbieter erlaubt), die Verbindungsqualität kann aber je nach Protokoll und Datennetz sehr unzufrieden ausfallen. Die (teilweise nur sehr eingeschränkte) Nutzung von VoIP bei UMTS sehe ich aber keinesfalls als Argument gegen VoIP an, mit konventionellen Anschlüssen hat man überhaupt keine Chance die Nummer auch Unterwegs zu nutzen (nicht ohne Tricks).

Bei DSL sollte man auch beachten, dass große Downloads die Bandbreite stark einschränken können und dies unter manchen Umständen die Sprachqualität beeinträchtigen kann, einige Router priorisieren die Telefoniedaten um eine durchgehend hohe Sprachqualität sicher zu stellen. Selbst bei einem DSL-light Anschluss mit nur 384 kbit/s im Downstream (und dementsprechend magerem Upstream) habe ich brauchbare VoIP Verbindungen zustande bekommen und auch ausschließlich genutzt.

An “regulären” DSL Anschlüssen (>1 MBit/s) sehe ich persönlich keine Nachteile gegenüber Analogen oder ISDN Anschlüssen, die Sprachqualität kann sogar besser sein.

Meine “beste” Erfahrung bisher war ein HD Gespräch in die USA. Das ist eigentlich eher ausversehen zustande gekommen (falsche Taste im Telefon gedrückt als ich mit einer VoIP Telefonanlage gespielt hab) aber die Qualität war hervorragend. Die Latenz hielt sich sehr in Grenzen und die Sprachqualität war astrein, deutlich besser als bei vielen “anderen” inländischen Verbindungen.

Sehr schade finde ich, dass viele NGN Anschlüsse so abgeschottet sind, dass man sie ausschließlich mit dem Endgerät nutzen kann welches vom Anbieter gestellt wird. Am schlimmsten finde ich persönlich hierbei KabelDeutschland. Sofern man eine Fritz!Box bestellt und auch benutzt ist die Verbindung echtes SIP. Hätte also sehr viel Potential für unterwegs (Android, Symbian und andere Handy Betriebssysteme unterstützen SIP), sofern KabelDeutschland a) Die Zugangsdaten herausgeben würde und b) Logins von außerhalb erlauben würde. Beides war bei meinem letzten Versuch und Test im Frühjahr 2010 nicht gegeben wodurch man an den Anschluss “gefesselt” war und Unterwegs nichts davon hatte. Ob sich das Heute geändert hat kann ich nicht beurteilen, ich bezweifel es aber (wenn doch bin ich über jeden Hinweis dankbar ;-) ). 1&1 dagegen gibt die Zugangsdaten heraus, Sipgate sowieso da sie keine eigenen Anschlüsse verkaufen.

Viele Firmen stellen mittlerweile ihre Interne Telekommunikationsstruktur auf VoIP (mit SIP) um, weil es oft günstiger ist. Andere hingegen “schwören” auf ISDN weil die Sprachqualität iherer Meinung nach besser ist. Ich (persönlich) werde auch weiterhin auf SIP setzen, von Nachteilen merk ich “zu wenig” und die Vorteile überwiegen – bei mir – deutlich.

 

Wie sind eure Erfahrungen mit SIP? Setzt ihr es ein, oder habt ihr es eingesetzt?

Die Überbleibsel des Qualitätsjournalismus

In den letzten Jahren standen bekannterweise Google News und ähnliche Portale stark in der Kritik.

Von Verlegern hieß es, Google und Co würden ihnen Einnahmen klauen, da sie ihre Nachrichten (wenn auch nur auszugsweise) online präsentieren und verlinken.

Diese Diskussion ist mir im Moment relativ egal, darüber geht es in diesem Blogeintrag auch nicht, doch ein Begriff ist in diesem Zusammenhang oft gefallen: “Qualitätsjournalismus”, welcher “gerecht entlohnt” werden will.

Doch was ist Qualitätsjournalismus? Was ist davon noch übrig geblieben?

Heute wurde uns wohl bewiesen, was der Qualitätsjournalismus in Deutschland ist:

Es ist das Tickern von DPA Nachrichten. Blindes Vertrauen, dass die DPA wohl keine Fehler macht. Und so kommt des, dass innerhalb von einer halben Stunde über 500 Nachrichtenseiten (so viele Suchergebnisse hat die Headline jedenfalls im Moment) die Meldung “Viele EHEC-Tote werden nicht mehr ganz gesund” tickerten.

Ich kann verstehen, dass die Zeitungen auch Sonntags versuchen die Leser auf dem Laufenden zu halten. Ich kann auch verstehen, dass Sonntags wohl nicht so viele Redaktionsmitarbeiter am Arbeiten sind, wie unter der Woche.

Aber wieso merkt das denn niemand??

Nicht nur, dass niemand den Fehler bemerkt und den Artikel löscht, es werden sogar immer mehr Suchergebnisse. Kann denn niemand diese DPA Meldung “zurückholen”? Oder wenigstens zeitnah revidieren? Irgendwer hat den Text doch geschrieben, derjenige muss doch merken, dass die Headline anders besser gewählt worden wäre (wenngleich sie nicht 100% falsch ist, die EHEC-Toten werden nur halt nicht “nicht mehr ganz gesund”, sondern sie sind tot, von Gesundheit kann da keine Rede mehr sein).

Und da wundern sich die Verleger, wieso viele Zeitungen wenig Zuspruch “aus dem Internet” bekommen und die Internetuser auch keine allzu große Bereitschaft zeigen, für Onlinezeitungen zu zahlen. Wofür soll ich denn bezahlen? Dass blind DPA Meldungen getickert werden? Selbst wenn 3 Zeitungen dafür Geld verlangen würden, gibt es doch immer noch 500 Weitere, die es kostenlos anbieten. Oder soll ich dafür zahlen, dass Falschmeldungen selbst nach einer halben Stunde noch online sind? Klar, es ist Sonntag, das rechtfertigt aber nicht, dass deswegen die Nachrichten eine schlechtere Qualität haben (besser keine Nachrichten sonntags, dann macht man auch weniger Fehler).

Ich habe kein Problem damit, für guten Journalismus zu zahlen. Doch scheint sich das “gut” in den letzten Jahren zu verschieben, mindestens aber werden die “guten” Beiträge durch leider immer häufiger auftretende Schlechte “unterwandert”. Qualität sticht Quantität, lieber sonntags weniger veröffentlichen, dafür einen höheren Standard gewährleisten.

In dem Zuge der Entlohnung kommt flattr sicher nicht ungelegen.

Ich bin gespannt wie lange die Meldung wohl noch kursiert, bis sie revidiert bzw. geändert wird.

P.S.: Ich will mit diesem Beitrag niemandem auf die Füße treten, es gibt in den klassischen Medien durchaus gute Journalisten, es zählt dafür zu sorgen, dass diese nicht durch falsches Management bzw. Falschmeldungen untergehen.

Nachtrag: Kurz vor dem Veröffentlichen habe ich nochmals gegoogelt, “nur” noch knapp 400 Ergebnisse, die Ersten scheinen es wohl zu merken. Immerhin. Wobei andere gerade nochmals nachlegen, die Zahlen schwanken gerade sehr stark zwischen 400 und 750.

Nachtrag(2): Lars Wienand (Mitarbeiter der Rheinzeitung) hat ein paar Worte dazu geschrieben. Ich wollte mit meinem Beitrag den Qualitätsjournalismus nicht per se abwerten, ich frage mich aber: Braucht man wirklich 24/7 Ticker? Ich (als Leser) kann es durchaus verstehen, wenn mal keine bzw weniger Nachrichten auf einer Nachrichtenseite erscheinen, weil gerade Nacht oder Wochenende ist. Braucht man Ticker, die zu Hunderten im Internet, die gleiche Meldung posten? Ließt die denn wirklich jemand aufmerksam? Ich für mich eher nicht, ich habe zwar schon das ein oder andere Mal in Ticker geschaut, aber fehlen würde er mir wahrscheinlich nicht. Andere Journalisten hingegen bekommen die DPA Nachrichten wahrscheinlich sowieso, sind also auch nicht auf den Ticker angewiesen.

Ist der Mehrwert von einem Ticker im Internet heute noch so groß?

Ich will damit nicht sagen, dass es keinen Qualitätsjournalismus mehr gäbe (auch wenn es so klingen mag). Guter Journalismus hat (finde ich) nicht viel mit automatisierten Ticker zu tun, sondern damit, dass man sich vom Rest abhebt. Mit Qualität. (Nein, das heißt jetzt nicht, dass jeder Tickeranbieter keinen guten Journalismus liefern kann ;-) ). Ich will damit nur die Sinnhaftigkeit automatischer Ticker in Frage stellen, nicht die der Journalisten.

P.P.S.: Und ja, der Titel ist etwas ungünstig gewählt :-(

Captcha

Lange Zeit hatte ich keinerlei Sicherheitsmaßnahmen beim Kommentieren aktiviert. Man musste lediglich Name und E-Mail Adresse hinterlassen.

Jeder der selbst bloggt wird wissen: SPAM ist auch bei Kommentaren sehr beliebt. Es bringt den Spammern zwar nicht viel (sofern die Suchmaschine das Attribut rel=”nofollow” auswertet) aber sie tun es trotzdem. Heute kam im Schnitt alle 2 Minuten ein neuer SPAM-Kommentar dazu, zwischenzeitlich hatte ich deswegen bei Artikeln die älter als 14 Tage sind die Kommentarfunktion deaktiviert.

Da aber doch mehr Besucher über Google auf alte Beiträge kommen, als ich dachte, ist das wahrscheinlich keine so gute Idee; vielleicht will von denen ja jemand etwas hinterlassen.

Von daher habe ich nun ein kleines Captcha aktiviert, ob es auf Dauer nützlich ist wird sich zeigen. Wichtig war mir, dass es kein externes Captcha ist, welches Daten von einem anderen Server laden muss. Wenn es sich aber als nutzlos herausstellt wird es wohl oder übel ein externes werden müssen (während ich diesen Beitrag schreibe, kam jedenfalls kein neuer SPAM-Kommentar rein, toi toi toi :) )

AVM Fritz!Box Firefox Addon

AVM hat letztes Jahr eine Erweiterung für Firefox herausgebracht, mit der es u.a. möglich ist Nummern per Mausklick zu wählen.

Das Addon erkennt Telefonnummern in Webseiten automatisch, markiert sie und wählt sie per Mausklick, man muss nur noch den Telefonhörer abheben und ist verbunden (Wählhilfe musst in der Fritzbox aktiv und eingerichtet sein). Daneben kann das Addon noch verfügbare Updates anzeigen, die eigene öffentliche Ip (in der Statuszeile) und verlinkt die Weboberfläche der Box.

Klingt theoretisch sehr schön, praktisch ist die Software aber noch sehr buggy. Einstellungen am Addon (welche Funktionen aktiv sind, ob Updates automatisch installiert werden…) werden zwar gespeichert, sind aber beim nächsten öffnen des Einstellungsmenüs verloren. Die Nummernerkennung funktioniert zwar halbwegs gut, das wählen hat bei mir allerdings des Öfteren zur Falschwahl geführt (wobei ich nicht weiß ob das Addon oder die Box schuld ist).

FB FF Addon - Wahl

Wählhilfe im Firefox

Das größte Übel ist, dass die Erkennung mehrzeilige Texteingabefelder falsch erkennt, sodass ich in fast jedem Feld als letzte Zeile ein

FB_Addon_TelNo{ height:15px !important; white-space: nowrap !important; background-color: #0ff0ff;}

stehen habe. Der Text wird allerdings erst beim Absenden eingefügt, ist vorher also nicht zu erkennen und damit auch nur schwer zu entfernen. Mit dem Problem bin ich aber nicht alleine, gebt den String mal in einer Suchmaschine eurer Wahl ein und seht, wie oft er im Netz vorkommt. Blogs, Content Management Systeme, Foren… überall findet sich der String auf Webseiten.

Der Gedanke der zur Entwicklung des Addons geführt hat ich sehr gut, die (bisherige) Ausführung allerdings noch nicht. Die von mir benutzte Version ist 1.05.05 vom 17.12.2009, bisher ist leider noch kein Update verfügbar. Da ich Ubuntu benutze kann ich nicht sagen, ob die Probleme auch unter Windows auftreten, der Vielzahl der entsprechenden Suchergebnisse nach gehe ich aber davon aus.

Mailgraph probleme (2)

Hab die Probleme jetzt anders “gelöst”.

Ursprünglich hatte ich geplant, die rrd Daten vom alten Server zu übernehmen, wobei es aber die hier erwähnten Probleme gab. Da ich mittlerweile aber sowieso eine zu große Lücke hätte, ist es auch egal.

Von daher habe ich jetzt eben die alten Daten gelöscht, mailgraph wieder installiert und siehe da: keine Probleme.

Fängt die Statistik halt wieder bei 0 an, ist verkraftbar :)

Streetview und WLAN Daten

Google ist ja mit seinem Streetview Dienst in den letzten Wochen desöfteren in die Kritik gekommen, zuletzt weil sie WLAN Nutzdaten gespeichert haben, sofern man ein unverschlüsseltes WLAN hat und dieses erfasst wurde.

Dies soll nur aus Versehen passiert sein und hätten eigentlich gelöscht werden sollen.

Es gibt quellen laut denen Google die Software Kismet eingesetzt haben soll. Ob das stimmt weiß ich nicht, falls aber ja müsste ich mich doch “etwas” wundern. Nicht, dass sie dafür nicht geeignet wäre, ich denke nicht, dass es eine bessere (freie) Software unter Linux gibt mit der man u.a. WLANs scannen kann und ihre passenden GPS Koordinaten speichern kann. Kismet kann zwar noch viel mehr (IDS, verteiles Scannen) aber das ist in diesem Fall unrelevant.

Wenn man sich nun aber die datei ‘/etc/kismet/kismet.conf’ ansieht stolpert man über folgenden Block:

# File types to log, comma seperated
# dump    – raw packet dump
# network – plaintext detected networks
# csv     – plaintext detected networks in CSV format
# xml     – XML formatted network and cisco log
# weak    – weak packets (in airsnort format)
# cisco   – cisco equipment CDP broadcasts
# gps     – gps coordinates
logtypes=dump,network,csv,xml,weak,cisco,gps

Die Zeilen mit # sind nur Kommentare, danach kommt die Zeile mit den aktiven logdateien. Die zeile “logtypes” wird in dieser Form ausgeliefert, ist also default.

Die Namen sind soweit selbsterklärend: csv, xml und network enthalten größtenteils die gleichen Daten, nur in einem andern Format.

Dump enthält wie der Name erraten lässt einen kompletten Dump der Daten, inklusive Nutzdaten welche im Netzwerk gesendet werden.

Den Medieninformationen nach müsste Google im Dump format aufgezeichnet haben, für den eigentlichen Zwerk wäre (in meinen Augen) aber das xml Format (oder csv) besser geeignet.

Network;NetType;ESSID;BSSID;Info;Channel;Cloaked;Encryption;Decrypted;MaxRate; MaxSeenRate;Beacon;LLC;Data;Crypt;Weak;Total;C$

Diese Daten alle enthält die csv Datei, das Feld “Data” beeinhaltet nur einen Integerwert wieviele Datenpakete empfangen wurden, keine Inhalte.

Damit man den Standort auch protokollier benötigt man GPS. Unter Linux wird dies mit dem gpsd realisiert (Bluetooth GPS geräte werden mit Rfcomm als lokales Gerät eingebunden und dann im gpsd eingetragen).

Falls Google Kismet eingesetzt hat, so wäre es kein Problem gewesen keine Nutzdaten zu speichern, ein kleiner Blick in die config hätte dafür ausgereicht. Falls sie Kismet nicht eingesetzt haben will ich ihnen mit diesem Artikel nichts unterstellen, Kismet hätte aber eventuell eine alternative sein können.

Pac-Man Bleibt

Google hatte zum Pac-Man Geburtstag ein entsprechendes spielbares Doodle geschaltet.

Nun ist der Geburtstag vorbei und das Logo ist wieder der bekannte Schriftzug. Wäre eigentlich schade um das Spiel, dachten sich wahrscheinlich auch einige Google Mitarbeiter, weswegen das Spiel weiterhin unter einer eigens eingerichteten Unterseite online ist: http://google.com/pacman

Noch eine Neuerung: Die Suche ist seit dieser Woche über https://www.google.com auch SSL verschlüsselt erreichbar. Dies gilt aber noch nicht für ausländische Seiten wie google.de und ist noch im Betastadium. Und Nein: Pac-Man kann man darüber (im Moment) nicht spielen, dies geht nur unverschlüsselt.

S-Banking und S-Finanzstatus

Die Sparkasse bietet seit einiger Zeit kleine Apps zum mobilen Banking an.

Am Wochenende habe ich gesehen, dass  auch 2 für Symbian Telefone dabei sind, die damit auf mein E71 laufen:  S-Banking und S-Finanzstatus

S-Finanzstatus ist eine kleine App die lediglich den aktuellen Kontostand anzeigen kann und das auch nur bei Sparkassenkonten dafür aber kostenlos ist.

S-Banking ist eine “komplette” Bankingsoftware mit der man einzelne Umsätze sieht und auch Überweisungen tätigen kann. Dazu unterstützt diese App auch Konten anderer Banken. Die Software ist per Passwort geschützt und speichert (nach eigenen Angaben) die Daten verschlüsselt ab. Sollte man das Passwort vergessen bleibt einem nur das Entfernen und Neuinstallieren der App (und damit der Datenverlust, sollte aber verkraftbar sein).

Die App kostet im Moment (im OVI Store) 99 cent. Dafür spart man Unterwegs Zeit beim Abrufen des Kontstands und der Umsätze z.B. wenn man keinen PC/Laptop in der Nähe hat aber dringend Infos über evtl eingegangenes oder nicht eingegangenes Geld benötigt.

Einen nervigen Bug gibt es aber: Die App zeigt nicht an in welchem Eingabemodus man ist. Man sieht nicht ob man großen Text, kleinen Text oder Zahlen tippt, eingegebene Zeichen werden direkt als Stern (und nicht kurz als klartext) angezeigt. Das Icon, welches normal den Modus anzeigt wird nicht benutzt bzw nicht richtig angesteuert, es zeigt immer ‘abc’ an obwohl dies teilweise falsch ist (bei mir auf meinen E71 jedenfalls, andere Telefone/Betriebssysteme können abweichen).

Alles in allem aber eine schöne App die durchaus praktisch ist, selbst wenn man daheim mal nachschauen will muss man nicht den PC einschalten um den Kontostand zu überwachen bzw. Geldbewegungen abzufragen. Die App unterstützt je nach Bank Girokonten, Tagesgeldkonten, Sparkonten und einige mehr (hängt vom jeweiligen Institut ab).

Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er Banking auf dem Handy/Smartphone nutzen will, wenn ja sind die Apps der Sparkasse es Wert, ausprobiert zu werden.

Infos gibt es auf der Seite der Sparkasse und in den jeweiligen Appstores (Preise je nach OS unterschiedlich, hier sind alle aufgelistet)