Mailgraph probleme (2)

Hab die Probleme jetzt anders „gelöst“.

Ursprünglich hatte ich geplant, die rrd Daten vom alten Server zu übernehmen, wobei es aber die hier erwähnten Probleme gab. Da ich mittlerweile aber sowieso eine zu große Lücke hätte, ist es auch egal.

Von daher habe ich jetzt eben die alten Daten gelöscht, mailgraph wieder installiert und siehe da: keine Probleme.

Fängt die Statistik halt wieder bei 0 an, ist verkraftbar 🙂

Streetview und WLAN Daten

Google ist ja mit seinem Streetview Dienst in den letzten Wochen desöfteren in die Kritik gekommen, zuletzt weil sie WLAN Nutzdaten gespeichert haben, sofern man ein unverschlüsseltes WLAN hat und dieses erfasst wurde.

Dies soll nur aus Versehen passiert sein und hätten eigentlich gelöscht werden sollen.

Es gibt quellen laut denen Google die Software Kismet eingesetzt haben soll. Ob das stimmt weiß ich nicht, falls aber ja müsste ich mich doch „etwas“ wundern. Nicht, dass sie dafür nicht geeignet wäre, ich denke nicht, dass es eine bessere (freie) Software unter Linux gibt mit der man u.a. WLANs scannen kann und ihre passenden GPS Koordinaten speichern kann. Kismet kann zwar noch viel mehr (IDS, verteiles Scannen) aber das ist in diesem Fall unrelevant.

Wenn man sich nun aber die datei ‚/etc/kismet/kismet.conf‘ ansieht stolpert man über folgenden Block:

# File types to log, comma seperated
# dump    – raw packet dump
# network – plaintext detected networks
# csv     – plaintext detected networks in CSV format
# xml     – XML formatted network and cisco log
# weak    – weak packets (in airsnort format)
# cisco   – cisco equipment CDP broadcasts
# gps     – gps coordinates
logtypes=dump,network,csv,xml,weak,cisco,gps

Die Zeilen mit # sind nur Kommentare, danach kommt die Zeile mit den aktiven logdateien. Die zeile „logtypes“ wird in dieser Form ausgeliefert, ist also default.

Die Namen sind soweit selbsterklärend: csv, xml und network enthalten größtenteils die gleichen Daten, nur in einem andern Format.

Dump enthält wie der Name erraten lässt einen kompletten Dump der Daten, inklusive Nutzdaten welche im Netzwerk gesendet werden.

Den Medieninformationen nach müsste Google im Dump format aufgezeichnet haben, für den eigentlichen Zwerk wäre (in meinen Augen) aber das xml Format (oder csv) besser geeignet.

Network;NetType;ESSID;BSSID;Info;Channel;Cloaked;Encryption;Decrypted;MaxRate; MaxSeenRate;Beacon;LLC;Data;Crypt;Weak;Total;C$

Diese Daten alle enthält die csv Datei, das Feld „Data“ beeinhaltet nur einen Integerwert wieviele Datenpakete empfangen wurden, keine Inhalte.

Damit man den Standort auch protokollier benötigt man GPS. Unter Linux wird dies mit dem gpsd realisiert (Bluetooth GPS geräte werden mit Rfcomm als lokales Gerät eingebunden und dann im gpsd eingetragen).

Falls Google Kismet eingesetzt hat, so wäre es kein Problem gewesen keine Nutzdaten zu speichern, ein kleiner Blick in die config hätte dafür ausgereicht. Falls sie Kismet nicht eingesetzt haben will ich ihnen mit diesem Artikel nichts unterstellen, Kismet hätte aber eventuell eine alternative sein können.

Pac-Man Bleibt

Google hatte zum Pac-Man Geburtstag ein entsprechendes spielbares Doodle geschaltet.

Nun ist der Geburtstag vorbei und das Logo ist wieder der bekannte Schriftzug. Wäre eigentlich schade um das Spiel, dachten sich wahrscheinlich auch einige Google Mitarbeiter, weswegen das Spiel weiterhin unter einer eigens eingerichteten Unterseite online ist: http://google.com/pacman

Noch eine Neuerung: Die Suche ist seit dieser Woche über https://www.google.com auch SSL verschlüsselt erreichbar. Dies gilt aber noch nicht für ausländische Seiten wie google.de und ist noch im Betastadium. Und Nein: Pac-Man kann man darüber (im Moment) nicht spielen, dies geht nur unverschlüsselt.

S-Banking und S-Finanzstatus

Die Sparkasse bietet seit einiger Zeit kleine Apps zum mobilen Banking an.

Am Wochenende habe ich gesehen, dass  auch 2 für Symbian Telefone dabei sind, die damit auf mein E71 laufen:  S-Banking und S-Finanzstatus

S-Finanzstatus ist eine kleine App die lediglich den aktuellen Kontostand anzeigen kann und das auch nur bei Sparkassenkonten dafür aber kostenlos ist.

S-Banking ist eine „komplette“ Bankingsoftware mit der man einzelne Umsätze sieht und auch Überweisungen tätigen kann. Dazu unterstützt diese App auch Konten anderer Banken. Die Software ist per Passwort geschützt und speichert (nach eigenen Angaben) die Daten verschlüsselt ab. Sollte man das Passwort vergessen bleibt einem nur das Entfernen und Neuinstallieren der App (und damit der Datenverlust, sollte aber verkraftbar sein).

Die App kostet im Moment (im OVI Store) 99 cent. Dafür spart man Unterwegs Zeit beim Abrufen des Kontstands und der Umsätze z.B. wenn man keinen PC/Laptop in der Nähe hat aber dringend Infos über evtl eingegangenes oder nicht eingegangenes Geld benötigt.

Einen nervigen Bug gibt es aber: Die App zeigt nicht an in welchem Eingabemodus man ist. Man sieht nicht ob man großen Text, kleinen Text oder Zahlen tippt, eingegebene Zeichen werden direkt als Stern (und nicht kurz als klartext) angezeigt. Das Icon, welches normal den Modus anzeigt wird nicht benutzt bzw nicht richtig angesteuert, es zeigt immer ‚abc‘ an obwohl dies teilweise falsch ist (bei mir auf meinen E71 jedenfalls, andere Telefone/Betriebssysteme können abweichen).

Alles in allem aber eine schöne App die durchaus praktisch ist, selbst wenn man daheim mal nachschauen will muss man nicht den PC einschalten um den Kontostand zu überwachen bzw. Geldbewegungen abzufragen. Die App unterstützt je nach Bank Girokonten, Tagesgeldkonten, Sparkonten und einige mehr (hängt vom jeweiligen Institut ab).

Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er Banking auf dem Handy/Smartphone nutzen will, wenn ja sind die Apps der Sparkasse es Wert, ausprobiert zu werden.

Infos gibt es auf der Seite der Sparkasse und in den jeweiligen Appstores (Preise je nach OS unterschiedlich, hier sind alle aufgelistet)

Wartungsarbeiten am 11.05.

Heute hat mich eine E-Mail von Hosteurope erreicht:

am Dienstag, den 11.05.2010, werden wir in der Zeit zwischen 23:00 Uhr und
09:00 Uhr des folgenden Tages interne Wartungsarbeiten durchführen.

Wichtig finde ich vor allem folgenden Satz:

Bitte beachten Sie, dass der Server rebootet wird und
dass Sie nicht automatisch startende Dienste manuell starten müssen.

Fall hier jemand mitließt der auch einen VPS von Hosteurope hat: manche Dienste sind in der Grundkonfiguration nicht in den rcX.d Verzeichnissen eingetragen (z.B. Apache, hängt vom gewählten Betriebssystem ab). Im normalen Betrieb (wenn man mal alles von Hand gestartet hat) macht dies nichts. Wenn der Server aber neu gestartet wird werden diese Dienste nicht zwingend mitgestartet. Falls ihr euch als am Morgen danach wundert, wieso z.b. der Mailserver nicht geht, versucht doch einfach mal den Dienst von Hand zu starten 🙂

Das hinzufügen zum Autostart geht mit dem update-rc.d Befehl, also z.b. mit ‚update-rc.d apache2 defaults‘ fügt man den apache2 in den default runleveln (in den meisten sogesehn) hinzu, dass er richtig gestartet und beendet wird. eine Datei im /etc/init.d/ Verzeichnis muss zwingend vorhanden sein (mit entsprechendem Namen).

Während der Zeit der Wartungsarbeiten kann mein Server natürlich für kurze Zeit nicht erreichbar  sein. Da bei den bisherigen Wartungsarbeiten aber alles reibungslos gelaufen ist, bin ich zuversichtlich, dass sich die mögliche Downtime in grenzen halten wird.

Neuer Blog

Seit langem Spiele ich mit dem gedanken, das Bloggen mal wieder zu versuchen.

Blog steht, Server auch kommt mal wieder an seine RAM grenze, ich hoste halt zu viel…

Da ich ja sowieso schon länger mal ein Upgrade auf den neueren Vserver machen wollte ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür 😀

Hauptthema wird wahrscheinlich Linux sein, hängt aber auch davon ab was mir so einfällt zu schreiben.

Nico